Der Bauchtanz - das Lebenselexier aus dem Orient - trifft oft auf sehr viele Vorurteile.
Den Orientalischen Tanz auf seine erotische Komponente zu beschränken, täte ihm aber äußerst Unrecht.
Beim Bauchtanz handelt es sich um eine Kunstform und um echten Sport.
Warum ausgerechnet der Bauchtanz?
Gerade wir Westeuropäer sind im Becken unbeweglich. Nach dem Motto Preußische Grundhaltung: Bauch rein, Brust raus!!! Bauchtanz ist eine gute Möglichkeit das Becken und seine Beweglichkeit wieder zu entdecken und zu unterstützen. Er hilft uns, ein Gefühl für die Balance des Körpers u finden. Die hüftbreite Beinstellung, die lockeren Knie ermöglichen einen festen Stand. Wenn das Becken locker ist, kann der Atem bis tief in das Becken hineinströmen, so dass alle inneren Organe optimal mit Sauerstoff versorgt werden. Durch diese geerdete Standposition wird die Wirbelsäule nicht gestaucht und ist optimal beweglich.
Orientalischer Tanz als Sport
Das Erlernen des Orientalischen Tanzes setzt keinen perfekt trainierten Körper voraus. Die Muskulatur von Oberschenkeln und Po baut sich auf, die Bauchmuskulatur wird gestärkt, durch Isolation von Becken und Brustkorb kräftigt sich die Taille. Ein weiterer positiver und ganz wichtiger Effekt ist die Kräftigung des Beckenbodens. Nicht zuletzt wird der Stoffwechsel wird angekurbelt und man hat einen super Trainingseffekt für Herz- und Kreislauf.